GESCHICHTE

1873

Die über 145-jährige Firmengeschichte und das Know-how haben den Erfolg und die Kontinuität von Dietiker geprägt – aber auch den Wunsch nach Innovation und das Infragestellen von Traditionen. Dietiker hat die feine Balance zwischen Vergangenheit und unkonventionellem Denken gefunden. Diese Philosophie hat bahnbrechende Entwicklungen zum Leben erweckt, die im Laufe der Jahrzehnte zu authentischen Klassikern wurden.

Holzstuhl von Dietiker von 1909

Die ursprünglich kleine Manufaktur, die 1873 gegründet wurde, entwickelte sich während fast 40 Jahren zu einer bedeutenden Fabrik. Johann Peter Dietiker, ein wohlhabender junger Mann, kaufte das Unternehmen 1918 und gab ihm seinen Namen, den wir als Marke kennen.

Dietiker konnte sich bis Ende der vierziger Jahre auf einen fast natürlichen Wohlstand verlassen. Die Produkte waren in jeder Hinsicht solide Qualitätsarbeit.

In den fünfziger Jahren begann die goldene Nachkriegszeit. Die klassische Moderne wurde etabliert, aber im ländlichen Stein am Rhein wurde der traditionelle Stil beibehalten.

60er

1959 wurde das Unternehmen an die Migros verkauft.

Edlef Bandixen, der neue Geschäftsführer, war ein Zugezogener aus dem hohen Norden Deutschlands, unbelastet von lokalen Traditionen und offen für einen Neustart in jeder Hinsicht. Bandixen war nicht nur Geschäftsführer, sondern auch ein begabter Designer. Zusammen mit Willi Guhl, einem talentierten Designer, haben sie das Unternehmen auf dem Markt neu ausgerichtet. Guhl konzentrierte sich auf das innovative Design von Möbeln. Sein erster Stuhl, das Modell 3100, wurde zum Geburtsstuhl einer neuen Ära.

Das Duo Guhl / Bandixen prägte die nächsten 30 Jahre und führte Dietiker mit immer neuen Talenten wie Bruno Rey zu weiteren Erfolgen.

 

1959: Esszimmerstuhl Modell 3100 von Willy Guhl.
Der Stuhl entwickelte sich zum Renner während der Migros-Ära von Dietiker, die etwa 40 Jahre umfasste. Die Ur-Ausführung hatte ein schwarz gebeiztes Buchengestell mit Sitzfläche aus Joncgeflecht.

1958: Saffa Stuhl von Hans Eichenberger

Entworfen für die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit in Zürich. Stahlrohrgestell, gepolsterter Ledersitz, die Rückenlehne mit Joncschnur umwickelt. Als schwungvoller Saffa-Stuhl ist er in die Schweizer Designgeschichte eingegangen.

60er

1959 wurde das Unternehmen an die Migros verkauft.

Edlef Bandixen, der neue Geschäftsführer, war ein Zugezogener aus dem hohen Norden Deutschlands, unbelastet von lokalen Traditionen und offen für einen Neustart in jeder Hinsicht. Bandixen war nicht nur Geschäftsführer, sondern auch ein begabter Designer. Zusammen mit Willi Guhl, einem talentierten Designer, haben sie das Unternehmen auf dem Markt neu ausgerichtet. Guhl konzentrierte sich auf das innovative Design von Möbeln. Sein erster Stuhl, das Modell 3100, wurde zum Geburtsstuhl einer neuen Ära.

Das Duo Guhl / Bandixen prägte die nächsten 30 Jahre und führte Dietiker mit immer neuen Talenten wie Bruno Rey zu weiteren Erfolgen.

1959: Esszimmerstuhl Modell 3100 von Willy Guhl.
Der Stuhl entwickelte sich zum Renner während der Migros-Ära von Dietiker, die etwa 40 Jahre umfasste. Die Ur-Ausführung hatte ein schwarz gebeiztes Buchengestell mit Sitzfläche aus Joncgeflecht.

1958: Saffa Stuhl von Hans Eichenberger

Entworfen für die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit in Zürich. Stahlrohrgestell, gepolsterter Ledersitz, die Rückenlehne mit Joncschnur umwickelt. Als schwungvoller Saffa-Stuhl ist er in die Schweizer Designgeschichte eingegangen.

70er

1963: Lancierung des Bandixen Stuhls
Ein Klassiker, der sich durch sein zeitloses Design und formelle Reduktion auszeichnet.

Den Traditionsbruch, den Guhls Modell 3100 für die Firma bedeutete, akzentuierte wenig später Edlef Bandixen mit seinem eigenen Entwurf. Erstmals handelte es sich um eine Mischkonstruktion aus Stahlrohrfüssen und Formsperrholz-Elementen. Sitz und Zarge bestehend aus nur einem Stück.

Bandixen kreierte den Begriff «Originaldesign» als Prägung im formalen und gestalterischem Auftritt der Firma. Originaldesign steht für den inneren Wert eines gestalteten Gegenstandes, meist verbunden mit einer Erfindung. Das Credo symbolisiert ebenso eine Antihaltung gegen kurzlebige Moden, hektische Produktionszyklen, Verbrauch- und Wegwerfmentalität. Für Bandixen stand stets auch die Zusammenarbeit mit Designern im Vordergrund.

1971: Modell Rey33 designed by Bruno Rey

Es ist der erste «schraubenlose» Stuhl mit patentierter Aluminiumkonsole. Es ist der meistverkaufte Stuhl von Dietiker und wahrscheinlich der erfolgreichste im Schweizer Möbelhandel. Sperrholzsitz und Biegung der Rückenlehne aus Holz. Eine Konsole aus Aluminium-Druckguss verbindet die Füsse mit dem Sperrholzsitz. Zu diesem Zweck waren detaillierte Untersuchungen zur Bildung der Befestigungspunkte erforderlich, und es musste ein geeigneter Klebstoff entwickelt werden.

70er

1963: Lancierung des Bandixen Stuhls
Ein Klassiker, der sich durch sein zeitloses Design und formelle Reduktion auszeichnet.

Den Traditionsbruch, den Guhls Modell 3100 für die Firma bedeutete, akzentuierte wenig später Edlef Bandixen mit seinem eigenen Entwurf. Erstmals handelte es sich um eine Mischkonstruktion aus Stahlrohrfüssen und Formsperrholz-Elementen. Sitz und Zarge bestehend aus nur einem Stück.

Bandixen kreierte den Begriff «Originaldesign» als Prägung im formalen und gestalterischem Auftritt der Firma. Originaldesign steht für den inneren Wert eines gestalteten Gegenstandes, meist verbunden mit einer Erfindung. Das Credo symbolisiert ebenso eine Antihaltung gegen kurzlebige Moden, hektische Produktionszyklen, Verbrauch- und Wegwerfmentalität. Für Bandixen stand stets auch die Zusammenarbeit mit Designern im Vordergrund.

1971: Modell Rey33 designed by Bruno Rey

Es ist der erste «schraubenlose» Stuhl mit patentierter Aluminiumkonsole. Es ist der meistverkaufte Stuhl von Dietiker und wahrscheinlich der erfolgreichste im Schweizer Möbelhandel. Sperrholzsitz und Biegung der Rückenlehne aus Holz. Eine Konsole aus Aluminium-Druckguss verbindet die Füsse mit dem Sperrholzsitz. Zu diesem Zweck waren detaillierte Untersuchungen zur Bildung der Befestigungspunkte erforderlich, und es musste ein geeigneter Klebstoff entwickelt werden.

80er

1979: Der Neubau der Fabrik auf der linken Rheinseite

Dietiker stellte von Beginn an Tische her. Mit dem «Diagonalmassiv» wurde eine weitere Neuentwicklung veröffentlicht, die in diesem Fall ein Fertigungsprinzip darstellt. «Diagonal Massiv» ist die Antwort auf die Frage, wie Massivholzrückstände aus der industriellen Möbelproduktion sinnvoll recycelt werden können. Durch die Verklebung von Fischgrätenmustern, die mit Massivholzelementen verklebt wurden, entstand ein Halbfabrikat, das sich als Material für Tischplatten oder auch für Türen eignete.

80er

1979: Der Neubau der Fabrik auf der linken Rheinseite

Dietiker stellte von Beginn an Tische her. Mit dem «Diagonalmassiv» wurde eine weitere Neuentwicklung veröffentlicht, die in diesem Fall ein Fertigungsprinzip darstellt. «Diagonal Massiv» ist die Antwort auf die Frage, wie Massivholzrückstände aus der industriellen Möbelproduktion sinnvoll recycelt werden können. Durch die Verklebung von Fischgrätenmustern, die mit Massivholzelementen verklebt wurden, entstand ein Halbfabrikat, das sich als Material für Tischplatten oder auch für Türen eignete.

MILLENIUM

2000: Greutmann Bolzern entwarf die Stuhlfamilie Oneman/Twomen und den Schaukelhocker Monâne

2001

Es kam zu einem weiteren Bruch. Die Wirtschaftskrise, ein zu kleiner Heimatmarkt und eine interne Neuorganisation der Migros führten 2001 zum Verkauf des Unternehmens.

In einer Rettungsaktion gelang es der damaligen Geschäftsführung, den ehemaligen Erfolgsmacher bei de Sede, Dr. Phd. Urs Felber an Bord zu holen. Seitdem ist Dietiker ein Familienunternehmen.

 

 

2001: Die Familie Felber erwirbt das Unternehmen.

Nach einer Karriere als Industrieller und Designpionier, der De Sede aufbaute und den US-Markt für Vitra öffnete, brachte Urs Felber dem Unternehmen eine neue Vision.

2010 übernahmen die beiden Töchter Nathalie und Jacqueline.

2004-2008

2008: Einführung der Holzstuhlfamilie ONO von This Weber, Studio Wettstein

In der Ono-Familie treffen Tradition und Know-how auf zeitgemässes Design auf höchstem Qualitätsniveau. Der ikonische Ono-Stuhl ist eine ideale Lösung für Cafeterias und Speiseszenarien.

2014-2018

2014: Einführung der FELBER Collection, ein Plattformkonzept mit 1001 Möglichkeiten
Das hypermodulare Möbelkonzept ermöglicht einer Generation, die nach Möglichkeiten sucht, ihre Individualität zum Ausdruck zu bringen und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

 

2018: Felber Collection goes Outdoor Felber C18 ist jetzt für den Aussenbereich gerüstet. Dieser leichte Stapelstuhl aus der Felber-Kollektion sieht auf einem privaten Balkon genauso gut aus wie auf einer Terrasse eines Restaurants oder Cafés.